Termin
28. Sep. 2017 | Frankfurt am Main

Praxiswerkstatt: Effiziente, erneuerbare und solare Wärmenetze

Kommunen
  • Kollektorfeldfernheizwerk Graz
    © SOLID

Die Praxiswerkstatt rückt kommunale Bemühungen für eine erneuerbare Wärmeversorgung über (Niedertemperatur-) Wärmenetze in den Vordergrund. Die Veranstaltung spricht Kommunen, die bereits intensiv zum Thema Wärmewende engagiert sind genauso wie solche, die bisher geringe Erfahrung in diesem Bereich haben, an. Die verschiedenen Formate für Austausch- und Wissenstransfer und die erfahrenen Referenten helfen Ihnen, sich zu vernetzen und weiterzubilden um die Potenziale in Ihrer Kommune richtig einzuschätzen und im Sinne von Klimaschutz und Daseinsvorsorge das Thema Wärmenetze in der eigenen Kommunalverwaltung oder -politik auf die Agenda zu holen.

Im Übereinkommen von Paris, dem 2016 ratifizierten globalen Klimavertrag der Nationalstaaten, wurde nicht weniger als die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft beschlossen. Auch Deutschland hat sich zu ehrgeizigen Klimagasreduzierungen und der Generationenaufgabe „Klimaschutz“ verpflichtet. Die Energiewende ist dabei ein zentraler Baustein – und sie ist keine reine „Stromwende“. Wie wichtig der Wärmesektor ist, wird allein aus seiner Größe deutlich. In Deutschland werden für die Wärmebereitstellung 56 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs aufgewendet.

Wir möchten Sie zudem darauf hinweisen, dass am Vortag, 27.9.2017 am gleichen Ort bereits das Themenseminar "Erneuerbare Wärme" angeboten wird. Wir freuen uns über eine Teilnahme auch an dieser Veranstaltung!

Praxiswerkstätten zum kommunalen Klimaschutz des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu)

Mithilfe unserer Praxiswerkstätten sollen interessierte Kommunen bei der Übertragung erfolgreicher Klimaschutzprojekte auf ihre lokalen Bedingungen unterstützt werden. Ziel ist es, anhand vorbildlicher Praxisbeispiele konkrete Planungsschritte und Tipps für die eigene Klimaschutzarbeit zu erarbeiten.
Die Praxiswerkstätten zum kommunalen Klimaschutz können durch eine Förderung des Bundesumweltministeriums für die teilnehmenden Kommunen kostenfrei angeboten werden. Das Motto lautet: vormachen, mitmachen, nachmachen!

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