Allgemeine Information

Weitere Wettbewerbe

Kommunen
Collage aus Wettbewerben

Wettbewerbe schaffen Aufmerksamkeit und bringen innovative Ideen auf die Bühne. Neben NKI-geförderten Wettbewerben gibt es auch eine Reihe weiterer Auszeichnungsmöglichkeiten für Kommunen – sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene. Städte, Gemeinden und Landkreise haben so vielfältige Möglichkeiten, sich für gute Ideen und Projekte auszeichnen zu lassen und damit öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Preise variieren dabei von Prämierungen über Qualitätssiegel bis hin zur Übernahme von Projektkosten oder der Unterstützung weitergehender Vorhaben im Bereich des Klimaschutzes.

Bundeswettbewerbe

  • Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2017

    Im Jahr 2017 wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zum sechsten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Städtetag, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Im Jahr 2016 wurde der Fragebogen umfassend überarbeitet, um den Bearbeitungsaufwand deutlich zu reduzieren. Wesentliche methodische Neuerung war die Einführung einer zweiten Wettbewerbsphase für das Spitzenfeld der Städte und Gemeinden in jeder Kategorie. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt und wird auch im diesjährigen Wettbewerb fortgeführt bzw. um die Kommunikation der interviewten Städte und Gemeinden (Nominierte) erweitert. Die Preise werden am 8. Dezember 2017 vergeben. Die Verleihung findet auf Grundlage einer Jury-Entscheidung statt. Die erfolgreichste Groß-, Mittel- und Kleinstadt beziehungsweise Gemeinde erhält von der Allianz Umweltstiftung jeweils 35.000 Euro für nachhaltige Projekte. Die Summe wird zweckgebunden für ein konkretes, neu konzipiertes Nachhaltigkeitsprojekt in der entsprechenden Stadt oder Gemeinde oder als Kapital des Preisträgers im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln für ein Nachhaltigkeitsprojekt zur Verfügung gestellt.

    Zielgruppe: Gesucht werden Kommunen in drei Größenklassen (groß, mittel und klein), die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben.

    Bewerbungsfrist: Der Wettbewerb läuft vom 1. März bis zum 26. Mai 2017 (Wettbewerbsphase I) und erhebt über einen Online-Fragebogen das Nachhaltigkeitsprofil aller Bewerber. Vom 10. Juli 2017 bis 25. August 2017 (Wettbewerbsphase II) folgen vertiefende Interviews mit den Nominierten der Städte und Gemeinden jeder Kategorie.

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  • 24. Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau"

    Mit dem Wettbewerb werden besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen gewürdigt, mit denen Kleingärtner­vereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld senden. Der Wettbewerb erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst werden sich in den Landeswett­bewerben 2016 und 2017 aus den mehr als 14.000 Kleingartenanlagen 24 Vereine für das Finale des Bundeswettbewerbs qualifizieren. Eine Bundes­bewertungskommission wird im Sommer 2018 diese Kleingarten­anlagen besichtigen und daraus die Sieger ermitteln. Die Bewertung der Kleingartenanlagen erfolgt in verschiedenen Kategorien. Dabei soll der ökologischen Bedeutung von Kleingärten in Städten und Gemeinden noch höhere Wertschätzung zukommen.

    Zielgruppe: Ausgezeichnet werden Städte, Gemeinden und deren beispielhafte Kleingartenpolitik, die in besonderer Weise das Thema des Wettbewerbs „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ umgesetzt haben. Zugleich wird mit dem Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner ausgezeichnet und die Öffentlichkeit auf die Leistungen und Wirkungen des Kleingartenwesens für die Gesellschaft aufmerksam gemacht.

    Bewerbungsfrist: 15.11.2017

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  • Konvent der Bürgermeister

    Der Konvent der Bürgermeister wurde 2008 von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um die Bemühungen lokaler Entscheidungsträger bei der Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik zu unterstützen. Mit dem Unterzeichnen des Konvents verpflichten sich die beteiligten Gemeinden, Städte und Landkreise freiwillig zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung nachhaltiger Energiequellen. Das selbst auferlegte Ziel der Unterzeichner ist es, die energiepolitischen Vorgaben der Europäischen Union zur Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 % bis zum Jahr 2020 noch zu übertreffen. Damit aus politischen Verpflichtungen konkrete Maßnahmen und Projekte entstehen, fertigen die beteiligten Kommunen eine Basis-Emissionsbilanz an und legen innerhalb eines Jahres einen Aktionsplan für nachhaltige Energie (SEAP), in dem die Konventziele und Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele dargelegt werden, vor. Anschließend werden die Aktionspläne von der „Gemeinsame Forschungsstelle“ (GFS) überprüft und auf der Website des Konvents der Bürgermeister veröffentlicht. Ist der Aktionsplan erstellt, werden von den teilnehmenden Kommunen alle zwei Jahre Umsetzungsberichte vorgelegt. Neben der Unterstützung bei der Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik, erhalten die Unterzeichner des Konvents die Möglichkeit mit anderen europäischen Kommunen Erfahrungen auszutauschen.

    Zielgruppe: Gebietskörperschaften mit demokratischer Struktur und gewählten Vertreter/-innen

    Bewerbungsfrist: Der Konvent der Bürgermeister kann jederzeit unterzeichnet werden, es gibt keine Fristen. Es findet jährlich eine Feier für Unterzeichner des Konvents der Bürgermeister statt, bei der zahlreiche Bürgermeister/-innen durch eine öffentliche Unterschrift internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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  • Benchmark Kommunaler Klimaschutz

    Aktiver Klimaschutz heißt, die kommunalen Handlungsmöglichkeiten auszuschöpfen: als Energieverbraucher, als Planungs- und Genehmigungsinstanzen, in der Wirtschaftsförderung, als Eigentümer von Wald und Boden und als Vorbild für Unternehmen und Bürger. Dabei haben Kommunen ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht und Ideen und Lösungen entwickelt. Das Benchmark Kommunaler Klimaschutz strukturiert die Vielfalt der kommunalen Erfahrungen, bereitet sie auf und gibt sie situations- und bedarfsspezifisch an die Nutzer des Programms weiter. Es unterstützt sie in der systematischen Weiterentwicklung, Durchführung und Verbesserung von Klimaschutzaktivitäten in der Kommune. Im Internet können Kommunen seit dem 18. November 2009 kostenlos testen, wie weit sie schon im Klimaschutz sind. Unter www.benchmark-kommunaler-klimaschutz.net erfahren die Kommunen nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall wo ihre Stärken und Schwächen im Kampf gegen den Treibhauseffekt liegen. Die Website zeigt ebenfalls, wo die Kommune im Vergleich zu anderen deutschen Städten und Gemeinden steht. Abgerundet wird das "Benchmark-Verfahren Kommunaler Klimaschutz" durch praktische Tipps für die nächsten Schritte zu mehr Klimaschutz vor Ort. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt gefördert.

    Zielgruppe: Kommunen

    Bewerbungsfrist: ./.

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  • Solarbundesliga

    Die Solarbundesliga ist eine Rangliste der bei der Solarenergienutzung erfolgreichsten Kommunen in Deutschland. Veranstaltet wird die Liga von der Solarthemen-Redaktion in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. Melden kann sich jeder, der die ermittelten Daten glaubhaft belegen kann. Nur gesicherte Mindest-Zahlen kommen in die Wertung – keine Schätzwerte oder unsichere Hochrechnungen. Eingemeindete Orte und Dörfer dürfen für die Ortsteilliga gemeldet werden (Mindest-Einwohnerzahl ist 100). Die "Solarbundesliga" soll für die lokalen Akteure einen Anreiz bilden, verlässliche Gesamtzahlen zu ermitteln – beispielsweise durch Zählung auf den Dächern oder Umfragen bei Installateuren. Gewertet werden die Pro-Kopf-Daten in den beiden Teilbereichen Solarwärme und Solarstrom. Hinzu kommen Bonuspunkte, die eine ausgeglichene Entwicklung der beiden Teilbereiche belohnen. Bei der Solarwärme gibt es pro Quadratdezimeter je Einwohner einen Punkt, beim Solarstrom für drei Watt pro Einwohner.

    Zielgruppe: Städte und Gemeinden

    Bewerbungsfrist: Der Meldetermin für den diesjährigen Wettbewerb der Solarbundesliga lief bis zum 1. Mai.

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Landeswettbewerbe

  • Wettbewerb "Klimaanpassung in sächsischen Kommunen"

    Projektideen zur kommunalen Klimaanpassung gesucht! Bis zum 31. August 2017 können sich kleine und mittlere Kommunen (bis 100.000 Einwohner), deren kommunale Einrichtungen sowie Landkreise und kommunale Zweckverbände mit Ideen zur Klimaanpassung bewerben. Diese werden im Rahmen des EU-Projektes mit durchschnittlich 30.000 EUR pro Projektidee bei nichtinvestiven Maßnahmen zur Klimaanpassung wie Planungen, Analysen und Konzeptionen unterstützt.
    Die Maßnahmen müssen einer nachhaltigen Klimaanpassung dienen. Überschneidungen zum Klimaschutz sind erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Reine Klimaschutzmaßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen werden nicht betreut. Die Projektideen sollten dem Klimaschutz nicht entgegenstehen. Die Einreichung von mehreren Ideen ist möglich.

    Bewerbungsfrist: 31. August 2017

    Zielgruppe: Kleine und mittlere Kommunen (bis 100.000 Einwohner), deren kommunale Einrichtungen sowie Landkreise und kommunalen Zweckverbände

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