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24. Sept. 2021

Rund 1.000 Radstellplätze für die Uni Köln

Studierende und Mitarbeitende der Universität zu Köln können seit Anfang August ihre Räder geschützt in einer neuen Fahrradstation abstellen. Diese enthält außerdem einen Reparaturservice und einen Fahrradverleih.

Das Bild zeigt eine Studierende mit ihrem Fahrrad in der neuen Fahrradstation an der Universität zu Köln.
© Universität zu Köln, Adam Polczyk
Das Bild zeigt die neue Fahrradstation an der Universität zu Köln und eine Studierende und Mitarbeitende mit ihren Fahrrädern in der Einfahrt des Gebäudes.
Das Bild zeigt die neue Fahrradstation an der Universität zu Köln und eine Studierende und Mitarbeitende mit ihren Fahrrädern in der Einfahrt des Gebäudes.
© Universität zu Köln, Adam Polczyk
Das Bild zeigt eine Studierende mit ihrem Fahrrad in der neuen Fahrradstation an der Universität zu Köln.
Das Bild zeigt die neue Fahrradstation an der Universität zu Köln und eine Studierende und Mitarbeitende mit ihren Fahrrädern in der Einfahrt des Gebäudes.

Die Universität zu Köln hat am 1. August eine neue Fahrradstation auf dem Albertus-Magnus-Platz, einem zentral gelegenen Platz zwischen den Hochschulgebäuden, eröffnet. Der Neubau bietet auf rund 1.500 Quadratmetern mehrere doppelstöckige Fahrradständer mit rund 960 Stellplätzen sowie weitere Flächen für Lastenräder und Buggys. Zusätzlich können die Nutzer*innen an 18 Ladepunkten E-Bikes und Pedelecs aufladen. Zur Anlage gehören außerdem ein Fahrradverleih und eine Fahrradwerkstatt, in der defekte Räder werktags abgegeben werden können.

Eva Karačić, Leiterin der Abteilung Planen und Bauen der Universität zu Köln, erklärt:

„Die Radstation ist ein wichtiger Bestandteil unserer zukunftsgewandten Verkehrsstrategie. Unsere Studierenden sowie unsere Mitarbeitenden haben hier die Möglichkeit, ihr Fahrrad planbar, regensicher und vor Diebstahl geschützt abzustellen. Dadurch erhoffen wir uns eine gesteigerte Bereitschaft, das klimaneutralste Verkehrsmittel in den Alltag zu integrieren.“

Fahrräder platzsparend aufbewahren

Die Radstation wurde mit 4,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert, davon stammen 3,25 Millionen Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. Die Studierenden freuen sich über den neuen Service – darunter Aesa Budancamanak, Studentin der Medien- und Kulturwissenschaften:

„Im Wintersemester 2018/2019 habe ich angefangen zu studieren. Da war der Platz immer mit Fahrrädern zugestellt, sodass man hier kaum durchkam. Hoffentlich geht das Studium bald wieder in Präsenz weiter. Dann stelle ich mein Rad hier ab.“

Ein Fahrradleitsystem sorgt künftig dafür, dass die Stellplätze möglichst effizient genutzt werden. Über ein Monitoring kann nachvollzogen werden, welche Plätze verfügbar sind und wann die einzelnen Fahrräder abgestellt wurden. Die Videoerfassung hilft dabei, den Überblick zu behalten und bietet so einen Diebstahlschutz.

Soziales Projekt

Die Fahrradstation wird von IN VIA e.V., einem katholischen Verband für Mädchen- und Sozialarbeit in Köln, betrieben. Die Bewirtschaftung ist ein soziales Projekt im Rahmen der „Beschäftigungsentwicklung und -förderung“ des Vereins. Sechs Mitarbeitende und drei Aushilfskräfte, darunter einige Langzeitarbeitslose, bilden das Team, dieses wird von einer Sozialpädagogin begleitet. Durch die Mitarbeit in der Werkstatt und Verleihstation können sich die Mitarbeitenden weiterqualifizieren und erhalten eine berufliche Perspektive. Wünschenswert ist zudem, dass durch die soziale Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen Leben ihre berufliche Integration maßgeblich gestärkt wird.

NKI-Programm Klimaschutz durch Radverkehr

Das Bundesumweltministerium fördert mit dem Förderaufruf Klimaschutz durch Radverkehr der NKI regional modellhafte und investive Projekte, die die Radverkehrssituation in konkret definierten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Dorf- oder Stadtteilzentren verbessern. Seit 2016 wurden bundesweit bereits 59 Einzel- und 31 Verbundvorhaben zum Radverkehr mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 160 Millionen Euro bewilligt.

In diesem Jahr können Projektskizzen noch bis zum 31. Oktober eingereicht werden. Sie haben Fragen zum Förderaufruf? Das Team vom Projektträger Jülich (PtJ) berät Sie gern telefonisch unter 030 20199-3422 sowie per E-Mail unter ptj-ksi@fz-juelich.de.