Sanierung der raumlufttechnischen Anlage in der Stadthalle Niebüll
Die raumlufttechnische Anlage der Stadthalle in Niebüll wurde durch eine energieeffiziente Lüftungsanlage ersetzt. Durch die Sanierung wurde die Regelbarkeit der Anlage verbessert und der Energieverbrauch verringert.
Die Maßnahme ist eines von mehr als 680 im Rahmen der Kommunalrichtlinie geförderten Projekten des Förderschwerpunkts Sanierung und Nachrüstung von raumlufttechnische Anlagen.
Projektnehmer
Stadt Niebüll
Projektlaufzeit
01.05.2021 bis
30.04.2022
Projektkontakt
Amt Südtondern
Marktstraße 12
25899 Niebüll
Website: https://www.amt-suedtondern.de/
Fördersumme
72.640 Euro
Förderkennzeichen
67K16167
Förderprogramm
Auf einen Blick
Im Rahmen des Projekts wurde die alte Lüftungsanlage der Stadthalle Niebüll durch eine neue energieeffiziente ersetzt. In ihrer Gesamtheit war die alte Anlage nicht mehr in der Lage, ihre Aufgaben - Be- und Entlüftung und Beheizung der Halle und Bühne - zu erfüllen und hatte einen hohen Energiebedarf. Die alte Lüftungsanlage in der Stadthalle Niebüll hat nicht nur die Belüftung, sondern auch die Beheizung der Halle und Bühne übernommen. Bei der Planung der neuen Anlage wurde eine Trennung von Be- und Entlüftung sowie Beheizung und Kühlung der Halle vorgesehen. Die neue Lüftungsanlage hat jetzt nur die Aufgabe, die Halle zu be- und entlüften. Dies wird unter Zuhilfenahme von Luftqualitätsmessern in der Regelung erreicht. Die Beheizung oder Kühlung der Halle übernimmt eine Deckenstrahlheizung, die oberhalb der neuen Hallendecke montiert ist.
Herausforderungen und Lösungen
Für die Bauarbeiten mussten Veranstaltungen verschoben werden. Bei einigen kleinen Veranstaltungen konnte auf andere Räumlichkeiten ausgewichen werden.
Erfolge und Erfolgsrezept
Die Trennung der Aufgaben Lüftung und Heizung auf einzelne, getrennte Anlagen brachte entscheidende Vorteile: Sie führte zu einer erheblichen Verbesserung der Regelbarkeit in der Stadthalle, wodurch die heutigen Anforderungen gut erfüllt werden können.
Zahlen und Fakten
Mit dem Projekt werden über die Laufzeit von 20 Jahren 2.549 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Der Stromverbrauch wird um 90 Prozent reduziert.